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	<title>Erinnerungspolitik in Giessen</title>
	<link>http://erinnerungspolitik.blogsport.de</link>
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	<pubDate>Fri, 11 May 2012 14:11:05 +0000</pubDate>
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		<title>8. Mai 2012 &#8211; 67. Jahrestag der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 17:19:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
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		<description><![CDATA[	Am 8. Mai 2012 beteiligten sich circa 30-40 Menschen an einem antifaschistischen Spaziergang, anlässlich des 67. Jahrestages der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands, in der Gießener Innenstadt. Während dieses Spaziergangs wurde sich an vier Stationen (Kreuzplatz, Kirchplatz, Walltorstraße, Brandplatz) kritisch mit der Gießener Erinnerungspolitik auseinandergesetzt. Begonnen wurde am Kreuzplatz, wo auch die umfassendste Kritik am dortigen Denkmal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Am 8. Mai 2012 beteiligten sich circa 30-40 Menschen an einem antifaschistischen Spaziergang, anlässlich des 67. Jahrestages der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands, in der Gießener Innenstadt. Während dieses Spaziergangs wurde sich an vier Stationen (Kreuzplatz, Kirchplatz, Walltorstraße, Brandplatz) kritisch mit der Gießener Erinnerungspolitik auseinandergesetzt. Begonnen wurde am Kreuzplatz, wo auch die umfassendste Kritik am dortigen Denkmal zur Erinnerung an die Bombenangriffe 1944/1945 und der nachträglich installierten Ergänzungstafel geäußert wurde:<br />
Mittels der in den Boden eingelassenen Umrisse der Häuser wie sie an dieser Stelle vor dem Zweiten Weltkrieg standen, soll am Kreuzplatz an den Bombenangriff der Alliierten am 6. Dezember 1944 erinnert werden, bei dem Gießen zu großen Teilen zerstört wurde. Kein Wort wurde über die Gründe verloren, weshalb Gießen angegriffen wurde, kein Wort zur Vorgeschichte, zum Zweiten Weltkrieg, den die Deutschen begannen und vor Allem kein Wort zur Vernichtung von 6 Millionen Jüdinnen* und Juden* und Millionen anderer Opfer.  Erst aus diesem singulären Kontext aber erschließt sich sowohl die Bombardierung ganz allgemein, als auch die spezielle Intensität derselben.<br />
Nach massiver Kritik von Antifaschist*innen¹ an der Kontextlosigkeit dieses Denkmals wurde seitens der Stadt reagiert und eine ergänzende Tafel aufgestellt. Auf dieser Tafel wird nun der Kontext der Bombenangriffe erläutert: “Vom deutschen Boden”, heißt es hier, sei der Zweite Weltkrieg ausgegangen.  Diese Formulierung zeigt in aller Deutlichkeit, wie schwer sich die Verantwortlichen in der Stadt, ganz egal welcher parteipolitischen Couleur, noch immer mit deutscher Kriegsschuld tun.<br />
Hier wird in einem ganz klassischen Schema gehandelt: Die Benennung von TäterInnen² wird ganz plump umgangen und durch Konstrukte ersetzt. Es geht um die Entsubjektivierung der Kriegsschuld.<br />
Die Botschaft des Denkmals wie es hier eingerichtet wurde ist indes klar: Die deutsche Zivilbevölkerung ist nicht schuldig, nein, vielmehr ist sie Opfer des Zweiten Weltkrieges. Deutsche Städte wie Dresden, Nürnberg oder eben Gießen wurden durch Bombenangriffe zerstört und die (angeblich unschuldige) Zivilbevölkerung musste leiden. Ohne die breite Unterstützung der deutschen Zivilbevölkerung wäre es jedoch nicht möglich gewesen Angriffskriege gegen Polen, Frankreich, die Niederlande, Belgien, Jugoslawien, die Sowjet-Union, England und andere Staaten zu führen; ohne Denunziationen, die Mithilfe oder das Schweigen der Bevölkerung wären auch die Deportationen von Jüdinnen* und Juden* und anderer Opfer deutscher Rassenideologie nicht möglich gewesen.<br />
Zu glauben, dass diese einzelne Formulierung (der Zweite Weltkrieg sei von deutschem Boden ausgegangen) ausreicht den Kontext der Bombardierung darzustellen, zeigt ein völlig verkürztes Verständnis davon, warum der Zweite Weltkrieg in einem solchen Ausmaß geführt wurde und wer dafür die Verantwortung zu tragen hat. </p>
	<p>1) Wir verwenden in unseren Texten Gender-Gaps um alle Menschen einer Gruppe zu berücksichtigen, auch solche, die sich nicht in die binäre Geschlechterordnung, also in die Kategorie “Mann” oder “Frau”, fassen lassen wollen oder können.</p>
	<p>2)  In der beschworenen “Volksgemeinschaft” galt ausschließlich die binäre Geschlechterordnung. Von dieser Norm abweichende Individuen wurden aus der Gemeinschaft ausgegrenzt und verfolgt und zählen somit nicht zur Gruppe der Täterinnen und Täter, die wir im Folgenden mit Binnen-I gendern. </p>
	<p>Infoladen-Arbeitskreis-Erinnerungspolitik und Antifa R4 im Mai 2012</p>
	<p><a href="http://erinnerungspolitik.blogsport.de/images/Kreuzplatz.pdf" title="Redebeitrag Kreuzplatz">Redebeitrag Kreuzplatz</a></p>
	<p><a href="http://erinnerungspolitik.blogsport.de/images/kirchplatz.pdf" title="Redebeitrag Kirchplatz">Redebeitrag Kirchplatz</a> </p>
	<p><a href="http://erinnerungspolitik.blogsport.de/images/schloss_Brandplatz_01.pdf" title="Redebeitrag Brandplatz">Redebeitrag Brandplatz</a>
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>8. Mai 2012 &#8211; 67 Jahre nach der Befreiung</title>
		<link>http://erinnerungspolitik.blogsport.de/2012/05/04/8-mai-2012-67-jahre-nach-der-befreiung/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 15:59:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
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		<description><![CDATA[	8.Mai 1945 – Tag der Befreiung vom deutschen Faschismus
Für uns gilt es am 8.Mai an die Opfer der schrecklichen Taten der Deutschen Nationalisten zu erinnern.
Gleichzeitig wollen wir das Kriegsende und das damit das verbundene Ende des deutschen Faschismus in Europa feiern.
	Veranstaltungen am 8.Mai in Gießen:
16:00 – Gedenkspaziergang durch die Gießener Innenstadt &#166; Treffpunkt: Kaplansgasse ecke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>8.Mai 1945 – Tag der Befreiung vom deutschen Faschismus<br />
Für uns gilt es am 8.Mai an die Opfer der schrecklichen Taten der Deutschen Nationalisten zu erinnern.<br />
Gleichzeitig wollen wir das Kriegsende und das damit das verbundene Ende des deutschen Faschismus in Europa feiern.</p>
	<p>Veranstaltungen am 8.Mai in Gießen:<br />
16:00 – Gedenkspaziergang durch die Gießener Innenstadt | Treffpunkt: Kaplansgasse ecke Seltersweg (TK Maxx, Deichmann)<br />
19:30 – Margarete Bieber Saal (Ludwigstraße) – Neonazis im Dienste des Staates Veranstaltung mit Dr. Rolf Gössner<br />
20:00 – Befreiungs-VoKü im Infoladen, „Wer nicht feiert, hat verloren“</p>
]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>10.02.2011 /20:00 Uhr/ Filmvorführung</title>
		<link>http://erinnerungspolitik.blogsport.de/2011/01/23/10-02-2000-uhr-filmvorfuehrung/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 Jan 2011 15:57:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
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		<description><![CDATA[	Der Film des Konditormeisters Huber, kommentiert von Peter Schlagetter- Bayertz
Eine Veranstaltung der DL und der Antifa R4 im Margarete- Bieber- Saal, Ludwigstraße 34, Gießen/ Der Film besteht aus Aufnahmen eines Amateurfilmers und zeigt Gießen kurz vor, während und nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Der Film des Konditormeisters Huber, kommentiert von Peter Schlagetter- Bayertz<br />
Eine Veranstaltung der DL und der Antifa R4 im Margarete- Bieber- Saal, Ludwigstraße 34, Gießen/ Der Film besteht aus Aufnahmen eines Amateurfilmers und zeigt Gießen kurz vor, während und nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges.
</p>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Jüdische Wissenschaftler an deutschen Universitäten</title>
		<link>http://erinnerungspolitik.blogsport.de/2011/01/23/juedische-wissenschaftler-an-deutschen-universitaeten/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 Jan 2011 15:56:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
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		<description><![CDATA[	07.02./ 17 Uhr / Hörsaal HEG 18 (, NaWi Campus, Heinrich-Buff-Ring 58)
 Jüdische Wissenschaftler an deutschen Universitäten und ihre Vertreibung in der NS-Zeit, Referentin: Prof. Dr. Ute Deichmann (Uni Köln), veranstaltet wird der Vortrag vom Fachbereich 08 (Biologie und Chemie)

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>07.02./ 17 Uhr / Hörsaal HEG 18 (, NaWi Campus, Heinrich-Buff-Ring 58)<br />
 Jüdische Wissenschaftler an deutschen Universitäten und ihre Vertreibung in der NS-Zeit, Referentin: Prof. Dr. Ute Deichmann (Uni Köln), veranstaltet wird der Vortrag vom Fachbereich 08 (Biologie und Chemie)
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Presse</title>
		<link>http://erinnerungspolitik.blogsport.de/2010/12/09/presse/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Dec 2010 15:42:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
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		<description><![CDATA[	Mauer mit dunkler Vergangenheit (Giessener Anzeiger 08.12.2010)

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			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/stadt-giessen/nachrichten/9709890.htm">Mauer mit dunkler Vergangenheit</a> (Giessener Anzeiger 08.12.2010)
</p>
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	</item>
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		<title>Deutsche Erinnerungspolitik  am Beispiel Gießens</title>
		<link>http://erinnerungspolitik.blogsport.de/2010/12/03/deutsche-erinnerungspolitik-am-beispiel-giessens/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 11:25:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
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		<description><![CDATA[	1945 wird Europa durch die Alliierten Truppen vom deutschen Faschismus befreit.
	Deutschland, das einen beispiellosen Vernichtungskrieg führte, große Teile Europas verwüstete und über 6 Millionen Jüdinnen und Juden, Sinti, Roma, Homosexuelle, Menschen mit Behinderungen, politische GegnerInnen &#8211; letztendlich alle, die nicht in das faschistische  Menschenbild passen &#8211;  in Konzentrations- und Arbeitslagern systematisch ermordete, wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>1945 wird Europa durch die Alliierten Truppen vom deutschen Faschismus befreit.</p>
	<p>Deutschland, das einen beispiellosen Vernichtungskrieg führte, große Teile Europas verwüstete und über 6 Millionen Jüdinnen und Juden, Sinti, Roma, Homosexuelle, Menschen mit Behinderungen, politische GegnerInnen &#8211; letztendlich alle, die nicht in das faschistische  Menschenbild passen &#8211;  in Konzentrations- und Arbeitslagern systematisch ermordete, wurde besiegt.<br />
Dass dies ein Grund zum Feiern ist, ist allerdings immer noch kein Konsens.<br />
In zahlreichen Gedenkveranstaltungen und mit Denkmälern wird auch der deutschen Opfer gedacht &#8211; jenen, die bei der Bombardierung Deutschlands zu Tode kamen &#8211; und auch der Flüchtlinge. Trauer ist nicht das Problem; vielmehr darf der Versuch der Relativierung durch Aufrechnung nicht toleriert werden. Systematischer Massenmord kann und darf niemals mit dem Schicksal der deutschen Zivilbevölkerung oder der Flüchtlinge aus den von Nazideutschland annektierten Ostgebieten, die sich selbst zu Vertriebenen stilisieren, verglichen werden. Wenn die Rede von den Deutschen Opfern oder den, teils wie Helden gefeierten, Wehrmachtssoldaten ist und im gleichen Zuge die Ermordeten des Faschismus genannt werden, ist dies mehr als geschmacklos.<br />
Noch immer wird die Opferrolle umgedreht. Die Deutschen werden zu Opfern einer „Nazi-Clique“ auf der einen, der Kriegsführung der Alliierten auf der anderen Seite verklärt. Es ist ein erbärmlicher, wenn auch offenbar recht wirkungsvoller Versuch, das Konzept Nationalstolz auch endlich für Deutschland wieder salonfähig zu machen. Außer Acht gelassen wird hierbei, inwieweit auch die „Zivilbevölkerung“ in den deutschen Faschismus involviert war.<br />
Die BefreierInnen werden mit den Wehrmachtssoldaten gleichgestellt, die Bombardierung Deutschlands wird zur Gräueltat umgewertet, statt als notwendiger Schritt, das Dritte Reich zu besiegen, begriffen zu werden.</p>
	<p>Auch in Gießen wird häufig ein fragwürdiger Umgang mit der Geschichte gepflegt.<br />
Im Zuge der Erneuerung des Selterswegs ließ die Stadt Gießen Gedenksteine verlegen, welche die Umrisse der Häuser an dieser Stelle vor der Bombardierung nachzeichnen sollen. Bei den hervorgehobenen Umrissen findet sich auf einem in den Boden eingelassenen Täfelchen das Zitat „Wir dachten, die Hölle wolle von Unten hoch,“ welches die BetrachterInnen den Schrecken der Bombardierung nachempfinden lassen soll.<br />
Während an mehreren Orten in Gießen der deutschen Soldaten und der deutschen Zivilbevölkerung mit unübersehbaren Denkmälern und Gedenksteinen gedacht wird, ist die Größe der Tafeln, die an die Verfolgten des Naziregimes erinnern, meist kaum größer als ein DIN-A3 Blatt. Ein Gedenkstein an der Stadtkirche (Kirchplatz) wiederum wurde unmittelbar neben einen Gedenkstein für die Opfer der Luftangriffe platziert, was das Gefühl aufkommen lässt, dass die Opfer des Krieges gegeneinander aufgewogen werden sollen.<br />
An anderer Stelle thront in der Gießener Innenstadt ein Denkmal zu Ehren des „Gießener Hausregiments 116“. Die Soldaten dieser Einheit wurden in beiden Weltkriegen eingesetzt. Im Zuge der Missachtung der Bestimmungen des Versailler Vertrages wurde das Regiment, mehr als bloße Reminiszenz an das Kaiserreich, in Afrika eingesetzt um für die faschistischen Weltherrschaftspläne zu kämpfen. Noch heute symbolisiert dieses Monument am Brandplatz die militaristische Tradition in Deutschland und ehrt Wehrmachtssoldaten. Im Park am Platz der deutschen Einheit werden die deutschen Soldaten der beiden Weltkriege als „Die toten Opfer unserer Verpflichtung“ glorifiziert.<br />
An der Gabelung von Grünberger und Licher Straße befindet sich das schon von weitem sichtbare Greifendenkmal. Es war  ursprünglich dem Kampfgeschwader 55 „Greif“ (KG 55), das kurz nach seiner Gründung nach Gießen verlegt wurde, gewidmet. Das Geschwader war sowohl am spanischen Bürgerkrieg, als auch am Einmarsch deutscher Truppen nach Polen, Frankreich und in die Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg beteiligt.<br />
Mit dem Bau des Denkmals, ein Obelisk auf dessen Spitze ein Greifvogel sitzt, wurde noch vor dem Zweiten Weltkrieg begonnen.<br />
Eingeweiht und der Stadt Gießen übergeben wurde es allerdings erst 1958.<br />
Nach langjährigem, verbalem Ringen und zahlreichen Protestaktionen gegen dieses Denkmal wurde 1994 die ursprüngliche Inschrift von Unbekannten zerstört und wenig später der Greifvogel vom Obelisken entwendet. Nachdem der stark beschädigte Bronzeadler wieder gefunden wurde, beschloss die Stadtverordnetenversammlung, den Adler zwar wieder auf den Sockel zurückkehren zu lassen, jedoch ohne finanzielle Zuschüsse aus dem städtischen Haushalt. In Folge ließ der Traditionsverband den Vogel restaurieren, brachte ihn aber aus Angst vor erneuter Beschädigung nicht wieder an. Das 2005 eine Umwidmung in ein „Denkmal gegen Krieg, Gewaltherrschaft, Völkermord und Vertreibung“ stattfand und eine trauernde Witwe vor dem Denkmal platziert wurde halten wir für nicht minder  kritikwürdig. Relativierend werden erneut  TäterInnen und Opfer gleichgesetzt.<br />
Weiterhin soll an der Gießener „Bergkaserne“ ein Kunstwerk aus der Zeit des „3. Reichs“ restauriert werden.</p>
	<p>Das martialische Relief an der Außenwand wurde im Februar 1938 eingeweiht und ist ein Beispiel für die ideologisierte und instrumentalisierte Kunstauffassung jener Zeit. Abgebildet sind, nach Manier der „Blut-und-Boden-Romantik“ arbeitende Familien, welche von drei Soldaten, in heroischer Nacktheit dargestellt, bewacht werden. Der Erhalt dieses Reliefs scheint von größerer Bedeutung, als sich um das Füllen einiger Erinnerungslücken zu kümmern.<br />
Noch hässlicher ist der Name eines Gießener Studierendenwohnheims: Otto Eger dient ihm als Namenspatron. Eger war von 1918 bis 1945 Professor in Gießen, 1922/23 und 1931 Rektor der Universität und mehrmals (auch nach 1933) Dekan der Juristischen Fakultät.<br />
Der Wissenschaftler hatte keinerlei Berührungsängste mit den Nazis und trat 1940 der NSDAP bei. Des Weiteren erweist sich Eger als rechtsradikaler Aktivist, als Sympathisant und Unterstützer rechtsgerichteter Gruppen. Weiterhin stellte Eger persönlich Corps auf, die am Kapp-Putsch teilnehmen sollten, was seine antidemokratische Haltung unterstreicht. Die Universitätsleitung lehnt eine Umbenennung des Otto-Eger-Heims ab.<br />
Im Uni Hauptgebäude steht zudem eine Statue die an die in den beiden Weltkriegen gefallenen Soldaten erinnert. Zwar ist im Eingangsbereich eine Tafel für alle Opfer des Faschismus in Deutschland angebracht, die Tafel für die zu Unrecht aus dem Uniapparat entfernten WissenschaftlerInnen aber ist in einem kaum zugänglichen Konferenzraum versteckt.<br />
Als Abschlussbeispiel mangelhafter bzw. nicht stattfindender Erinnerung sei die Gießener Goetheschule angeführt. Dort wurden 1942 330 Jüdinnen und Juden gesammelt und festgehalten, um dann in ihren Tod deportiert zu werden.<br />
An dieses Ereignis erinnert heute einzig und allein eine kleine, graue Gedenktafel.<br />
Auch an anderen geschichtsträchtigen Orten Gießens, bspw. am Standort der in der Reichspogromnacht niedergebrannten orthodoxen Synagoge oder am ehemaligen jüdischen Bankhaus Herz, das nach seiner Enteignung als Gestapo Zentrale diente, erinnern heute lediglich unauffällige Bronzetafeln; kaum größer ist der Gedenkstein am ehemaligen Standort der liberalen Synagoge, an dem heute die Kongresshalle steht.<br />
An Orten wie dem ehemaligen Standort des jüdischen Ghettos wird auf die Vergangenheit erst  gar nicht aufmerksam gemacht.<br />
Die Reihe der Aufzählungen zeigt deutlich in welchem Maße den VerursacherInnen des Zweiten Weltkrieges gedacht wird. Das Gedenken an die Opfer Nazi-Deutschlands findet, wenn überhaupt, meist in weitaus marginalerer Form statt.<br />
Der ehemalige Gießener Oberbürgermeister Haumann  spricht „von der schrecklichsten Nacht, welche Gießen im Laufe seiner Geschichte erlebt hat“, wenn er sich auf die alliierten Bombardierungen bezieht. Der Gedanke, die Reichspogromnacht könne schlimmer sein als die notwendige Reaktion auf den „totalen Krieg“ der Deutschen, kommt ihm offensichtlich nicht. Es gehe, so Haumann weiter, darum, an der „gegenseitigen Aussöhnung [zu] arbeiten und unsere gemeinsame europäische Geschichte auf[zu]arbeiten“. Relativierung und Ignoranz werden seit dem Beginn der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland immer wieder gerne praktiziert, gerade wenn es um das Thema der deutschen Kriegsverbrechen geht. Dies ist die Folie unter der immer wieder versucht wurde und noch immer versucht wird, das Konzept Nationalstolz, als sei nicht schon oft genug gezeigt worden welche Auswüchse es haben kann, zu reetablieren.<br />
Für eine Erinnerung an die Deportation der Giessener Jüdinnen und Juden, scheint im Giessener Stadtbild, wenn wir schon vergleichen, zumindest wenig Platz und offenbar wenig Interesse zu bestehen.<br />
Auch wenn die Stadt mittlerweile ihr eigene Gedenkveranstaltung am 9. November abhält, reißen die Versuche einer Relativierung nicht ab. Möglicherweise hält es die Stadt Gießen für wichtiger, einen Erinnerungsort für die Zerstörung der Innenstadt zu schaffen, als einen Raum zu bieten, in dem eine kritische und emanzipatorische Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und ein Gedenken an die Verfolgten und Ermordeten des deutschen Faschismus möglich ist. Orte oder Ansätze der Erinnerung an die Opfer des Faschismus, die nicht im Sinne einer Abwicklung, Verharmlosung oder des Vergessens des deutschen Faschismus stehen, wurden und werden meist nur von AntifaschistInnen, nicht selten gegen Widerstände gefordert und geschaffen.
</p>
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	</item>
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		<title>Antifaschistischer Stadtrundgang in Gießen</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 08:32:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
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		<description><![CDATA[	
	Am 1.12. laden wir euch,  zu einem antifaschistischen Stadtrundgang ein. Treffpunkt ist um 18 Uhr im Dachsaal des DGB Hauses (Walltorstraße 17, Gießen).
	1933 war Gießen eine schöne Stadt mit einem vorzeigbaren mittelalterlichen Stadtkern. Zwölf Jahre später lag Gießen in Schutt und Asche. Was war in der Zwischenzeit passiert?
	Während des sogenannten &#8222;Dritten Reiches&#8220; fielen über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><img src="http://www.uni-giessen.de/demokratische-linke/wp-content/uploads/antifa_stadtf_gi.png" alt="sowas" /></p>
	<p>Am 1.12. laden wir euch,  zu einem antifaschistischen Stadtrundgang ein. Treffpunkt ist um 18 Uhr im Dachsaal des DGB Hauses (Walltorstraße 17, Gießen).</p>
	<p>1933 war Gießen eine schöne Stadt mit einem vorzeigbaren mittelalterlichen Stadtkern. Zwölf Jahre später lag Gießen in Schutt und Asche. Was war in der Zwischenzeit passiert?</p>
	<p>Während des sogenannten &#8222;Dritten Reiches&#8220; fielen über 40 Millionen Menschen dem&#8230; Vernichtungswahn der Nazionalsozialisten und den Weltherrschaftsplänen der deutschen Eliten zum Opfer: In Lagern oder bei rassistischen Menschenversuchen zu Tode gefoltert, auf offener Straße vom antisemitischen Mob erschlagen oder durch die Truppen der faschistischen Wehrmacht und der Waffen-SS in einem beispiellosen Angriffskrieg, der in Osteuropa ein Vernichtungskrieg war, ermordet.</p>
	<p>Was passierte in dieser Zeit in Gießen? Wo sind die Zeugnisse dieser Zeit noch heute im Stadtbild sichtbar? Wie wird in Gießen der Opfer gedacht?</p>
	<p>Auf diese und anderer Fragen möchten wir euch beim antifaschistischen Stadtrundgang Antworten geben. Dabei werden sowohl die Geschichte Gießens, insbesondere aber auch die Geschichte Gießener Täter_innen und Opfer beleuchtet. Wiederstand in Gießen wird genau so ein Thema sein, wie der heutige Umgang mit der Erinnerung an die Opfer.</p>
	<p>Wir empfehlen euch warme Kleidung und bequemes Schuhwerk, da die gesammte Führung etwa zwei bis drei Stunden dauert und uns an viele Orte in der Gießener Innenstadt führen wird.
</p>
]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Geschichtsrevisionistische Veranstaltung in Kleinlinden (Gießen) gestört</title>
		<link>http://erinnerungspolitik.blogsport.de/2010/12/02/geschichtsrevisionistische-veranstaltung-in-kleinlinden-giessen-gestoert/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Dec 2010 19:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
		<guid>http://erinnerungspolitik.blogsport.de/2010/12/02/geschichtsrevisionistische-veranstaltung-in-kleinlinden-giessen-gestoert/</guid>
		<description><![CDATA[	Geschichtsrevisionistische Veranstaltung in Kleinlinden (Gießen) gestört.
	Am 28.10.10 fand im Bürgerhaus in Kleinlinden &#8211; nahe bei Gießen &#8211; eine Veranstaltung mit dem Geschichtsrevisionisten Hartmut Saenger statt.
Eine Gruppe von Gießener AntifaschistInnen begleitete den Vortrag kritisch und störte selbigen massiv. Dabei kam es zu teilweise tumultartigen Szenen.
Eingeladen wurde Hartmut Saenger vom Bund der Vertriebenen (BdV), der Jungen Union [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Geschichtsrevisionistische Veranstaltung in Kleinlinden (Gießen) gestört.</p>
	<p>Am 28.10.10 fand im Bürgerhaus in Kleinlinden &#8211; nahe bei Gießen &#8211; eine Veranstaltung mit dem Geschichtsrevisionisten Hartmut Saenger statt.<br />
Eine Gruppe von Gießener AntifaschistInnen begleitete den Vortrag kritisch und störte selbigen massiv. Dabei kam es zu teilweise tumultartigen Szenen.<br />
Eingeladen wurde Hartmut Saenger vom Bund der Vertriebenen (BdV), der Jungen Union Gießen und der Schüler Union Gießen.<br />
Saenger ist Landesvorsitzender Hessen und Sprecher der Pommerschen Landsmannschaft, Mitglied des Präsidiums des BdV und CDU-Mitglied.<br />
Er vertrat 2009 in der von der Landsmannschaft Ostpreußen herausgegebenen Zeitung Preußische Allgemeine Zeitung die Ansicht, „Alle Großmächte“ hätten „eine erstaunliche Bereitschaft zum Krieg“ gezeigt.„Besonders kriegerisch führte sich Polen auf.“ „Erst England“ habe „den Krieg um Danzig zu einem weltweit ausgetragenen Konflikt gemacht.“<br />
Mit diesen geschichtsrevisionistischen Aussagen löste Saenger ein unglaubliches Medienecho aus &#8211; blieb aber bei seinen Postionen &#8211; und wurde von Erika Steinbach (Vorsitzende des BdV)<br />
in Schutz genommen.</p>
	<p>Eine Gruppe von ca. 25 AntifaschistInnen wollte eine Veranstaltung mit einem Geschichtsrevisionisten wie Hartmut Saenger nicht kommentarlos hinnehmen und besuchte selbige.</p>
	<p>Neben ca. 50 bis 60 BesucherInnen (Alter: 50 aufwärts) und zwei Pressevertretern fanden sich also auch einige AntifaschistInnen im Bürgerhaus in Kleinlinden ein &#8211; Mitlgieder der Gießener Schülerunion oder Jungen Union suchte Mensch übrigens vergebens.</p>
	<p>Mit frenetischem Jubel und lautem klatschen wurde jeder Satz von Saenger quittiert und so sein Vortrag fast unmöglich gemacht.Dies brachte die betagten BdV nahen BesucherInnen bereits zur Weißglut und so mancher ließ sich zu Pöbeleien hinreißen.</p>
	<p>Nach einiger Zeit wurde das Podium unter der Parole &#8222;Oma, Opa, Hans und Peter, keine Opfer sondern Täter&#8220; gestürmt, mit dem Ziel ein Transparent auszurollen und ein Flugblatt zu verlesen. Bis zum verlesen des Flugblattes kam es jedoch nicht, da den AntifaschistInnen mit erstaunlicher Gewalt begegnet wurde. Ein Verlesen des Flugblattes wäre nur unter massiver körperlicher Gewaltanwendung möglich gewesen, da die alten Männer mit Stühlen und Biergläsern auf die AntifaschistInnen losgingen. Völlig hysterisch und aggressiv wurde vesucht sich das Transparent anzueignen und Menschen zu verprügeln.</p>
	<p>Unter diesen Umständen verließ die Gruppe geschlossen und zügig den Saal um eine endgültige Eskalation zu vermeiden.Der Versuch der anrückenden Polizei die Personalien der StörerInnen festzustellen, verlief ins Leere und alle kammen wohlbehalten nachhause.</p>
	<p>Trotz dieser tumultartigen Szenen &#8211; oder gerade deswegen &#8211; kann die Aktion als Erfolg gewertet werden, da der Vortrag massiv gestört wurde. Die unerwartete massive Gewalt welche von den Mitgliedern des BdV ausging, zeigt nur aktuell wie historisch: &#8222;Deutsche TäterInnen sind keine Opfer.&#8220;</p>
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		<title>Presseecho dazu:</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 19:07:03 +0000</pubDate>
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	<category>Allgemein</category>
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		<description><![CDATA[	Politaktivisten verdrängen Vertriebenensprecher von Podium (Giessener Anzeiger, 30.10.2010)
	Tumult bei Veranstaltung der Vertriebenen-Union (Giessener Allgemeine, Artikel vom 30.10.2010)
	Geschichtsrevisionist in Klein-Linden &#8211; Angriff auf Protestierende (Gießener Zeitung, 30.10.10)
	UdV-Chef: Geschichtsbild nach 1945 &#8222;von Siegern diktiert&#8220; (Giessener Allgemeine, 10.11.10)
	
SPD-Landeschef Schäfer-Gümbel fodert &#8222;Konsequenzen&#8220; für UdV-Vorsitzenden Schellhase (Giessener Allgemeine, 11.11.10)
	Schellhases &#8222;Treiben ein Ende setzen&#8220; (Giessener Anzeiger, 12.11.10)
	Schellhase zieht Kriegsschuld-Aussagen zurück (Giessener [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/stadt-giessen/nachrichten/9580762.htm">Politaktivisten verdrängen Vertriebenensprecher von Podium (Giessener Anzeiger, 30.10.2010)</a></p>
	<p><a href="http://www.giessener-allgemeine.de/Home/Stadt/Uebersicht/Artikel,-Tumult-bei-Veranstaltung-der-Vertriebenen-Union-_arid,216735_regid,1_puid,1_pageid,113.html">Tumult bei Veranstaltung der Vertriebenen-Union (Giessener Allgemeine, Artikel vom 30.10.2010)</a></p>
	<p><a href="http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/40264/geschichtsrevisionist-in-klein-linden-angriffe-gegen-protestierende/">Geschichtsrevisionist in Klein-Linden &#8211; Angriff auf Protestierende (Gießener Zeitung, 30.10.10)</a></p>
	<p><a href="http://www.giessener-allgemeine.de/Home/Stadt/Uebersicht/Artikel,-UdV-Chef-Geschichtsbild-nach-1945-von-Siegern-diktiert-_arid,219359_regid,1_puid,1_pageid,113.html">UdV-Chef: Geschichtsbild nach 1945 &#8222;von Siegern diktiert&#8220; (Giessener Allgemeine, 10.11.10)</a></p>
	<p><a href="http://www.giessener-allgemeine.de/Home/Stadt/Uebersicht/Artikel,-SPD-Landeschef-Schaefer-Guembel-fordert-Konsequenzen-fuer-UdV-Vorsitzenden-Schellhase-_arid,219659_regid,1_puid,1_pageid,113.html"><br />
SPD-Landeschef Schäfer-Gümbel fodert &#8222;Konsequenzen&#8220; für UdV-Vorsitzenden Schellhase (Giessener Allgemeine, 11.11.10)</a></p>
	<p><a href="http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/stadt-giessen/nachrichten/9623479.htm">Schellhases &#8222;Treiben ein Ende setzen&#8220; (Giessener Anzeiger, 12.11.10)</a></p>
	<p><a href="http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/stadt-giessen/nachrichten/9627788.htm">Schellhase zieht Kriegsschuld-Aussagen zurück (Giessener Anzeiger, 13.11.10)</a></p>
	<p><a href="http://www.giessener-allgemeine.de/Home/Stadt/Uebersicht/Artikel,-UdV-Chef-bedauert-Aeusserungen-zur-Kriegschuld-_arid,219861_regid,1_puid,1_pageid,113.html"><br />
UdV-Chef bedauert Äußerungen zur Kriegsschuld (Giessener Allgemeine, 13.11.10)</a></p>
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